“Weil wegsehen keine Option ist” – Review der Veranstaltung am 9. Oktober 2026 in der galerie kub
Mit seinem „Weil Wegsehen keine Option ist“ legt der Leipziger Couragepreisträger Richard Gauch eine engagierte Auseinandersetzung mit Demokratie, gesellschaftlicher Verantwortung und dem Umgang mit Ausgrenzung vor. Das Buch ist bereits im Leipziger bookra Verlag erhältlich (https://bookraverlag.de/produkt/weil-wegsehen-keine-option-ist/) und wurde am 9. Oktober 2026 in der Galerie KUB in Leipzig öffentlich diskutiert.
Im Mittelpunkt des Buches steht die Frage, welche Verantwortung jede und jeder Einzelne in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung, wachsender demokratiefeindlicher Tendenzen und zunehmender Ausgrenzung trägt. Richard Gauch beschreibt in über 80 anekdotischen Erzählungen, warum Gleichgültigkeit keine Antwort auf gesellschaftliche Herausforderungen sein kann und weshalb demokratische Werte vom aktiven Engagement der Bürgerinnen und Bürger leben. Ein besonderes Gewicht erhält die Veröffentlichung durch das Vorwort des Schriftstellers György Dalos, Träger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung.
Im Rahmen der Veranstaltung zur Vorstellung und Diskussion des Buches diskutierten die ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau, der Präsident des ungarischen Roma-Parlaments Aladár Horváth, Till Neumann von der Linksjugend, moderiert von Jule Nagel.
Zum Mitschnitt der Veranstaltung:
Das Frauen*- und Kinderschutzhaus Leipzig bietet Frauen* und ihren Kindern in schwierigen Situationen Schutz und Unterstützung. Damit auch bei einer kurzfristigen Aufnahme – etwa nachts oder am Wochenende – eine Grundversorgung sichergestellt ist, werden haltbare Lebensmittel benötigt. Gesammelt wird das, was im Folgenden aufgeführt ist:
In der Nacht zum 11. August brach in einem Haus in der Wolfgang-Heinze-Straße in Connewitz ein Feuer im Dachstuhl aus. Der Notruf kam gegen 2:45 Uhr. Was zunächst nach einem eingrenzbaren Brand aussah, entwickelte sich zu einem zähen Einsatz: Der Dachstuhl ließ sich nur extrem schwer löschen, die Feuerwehr war bis in den späten Abend, bis etwa 23 Uhr, im Einsatz und musste enorme Mengen Wasser ins Haus pumpen, um der Flammen Herr zu werden. Fast 50 Kräfte kämpften über Stunden. Rund 30 Menschen wurden in der Nacht evakuiert, eine Frau atmete Rauchgas ein und musste ambulant behandelt werden.